Seit mittlerweile vielen Jahren lebt "Platzhirsch" Cato, eine wildlebende Rabenkrähe, nun schon hier in der Nähe der Wildvogelhilfestation Schönbach. Jedes Jahr sorgt er auch für Nachwuchs und kümmert sich rührig um seine Familie. Irgendwo in der Nähe hat er sein Nest, wahrscheinlich mit Blick auf die Wildvogelhilfestation.

Wenn gefüttert wird ist auch er zur Stelle und hofft, dass etwas für ihn abfällt oder er etwas stibizen kann. Dies ist häufig der Fall und auch überhaupt nicht schlimm, da sich zwischen ihm und der Wildvogelhilfestation eine einvernehmliche Symbiose entwickelt hat. Laufen die hier lebenden Hühner Gefahr eines Angriffs durch einen Habicht oder anderen Beutegreifer zu werden, so wird dies durch ein riesiges Spektakel mitgeteilt. Manchmal wird der Angreifer allein durch die Krähen verjagt, inbesondere dann wenn sie selber Nachwuchs großziehen. Viele interessante Dinge konnten wir bei dieser Krähenfamilie bereits beobachten. Im letzten Jahr während der heißen Sommermonate bspw., holte sich Cato regelmäßig Wasser aus unserer aufgestellten Vogeltränke. Er lud sich den Kropf voll um es zu seinen Jungen zu transportieren. 
Leider heftet den Krähen immer noch der Ruf des Unklücksvogel an. Ebenso wird Ihnen eine Überpopulation sowie die Dezimierung der Singvögel angelastet.
Zu diesem Thema möchte ich auf einen interessanten Link verweisen.