Auch heute wieder starker Kranichzug

Bei mittlerweile recht kühlen Temperaturen und frischem Wind zogen heute erneut mehrere Gruppen von Kranichen recht hoch nach Süden. Der größte Trupp dürfte allerdings bereits durch sein wie aus den Meldungen der letzten beiden Wochen zu entnehmen war.


 

Auch dieser Vogel ist ein Hinweis auf die landschaftliche Verödung. Konnten wir noch vor einigen Jahren zu Zugzeiten Hunderte oder gar Tausende Kiebize in unserer Region sehen, so können wir aktuell froh sein wenn wir überhaupt mal einen Kiebitz sichten. Fehlendes Nahrungsangebot und fehlende Brutmöglichkeiten, sowie die sehr frühe Wiesenmahd, lassen diesen Vogel aus unserer Landschaft gänzlich verschwinden.

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV haben den Star zum „Vogel des Jahres 2018“ gewählt. Auf den Waldkauz 2017 folgt damit ein Singvogel.
Auch wenn er mancherorts noch in großen Trupps erscheint, so ist sein Bestand stark zurückgegangen und er wird daher bereits auf der Roten Liste geführt.

 

Vielerorts kann man jetzt Hornissen beobachten, die sich an süßem Obst zu schaffen machen. Da es jetzt kaum mehr Insekten gibt die sie jagen können, decken sie ihren Energiebedarf mit Fruchtzucker. Dennoch -  bis auf die Königinnen werden alle anderen Hornissen sterben. Gestern konnte ich noch eine recht große Hornisse in einem hochgewachsenen Weinstock eines alten Fachwerkhauses beobachten. Dazu vielen mir die Bilder ein, welche ich vor einiger Zeit bereits von Hornissen im Herbst machen konnte.

Diese junge Waldohreule wurde als Findling in einer Wildvogelpflege Station abgegeben, erfolgreich großgezogen und ausgewildert. Immer wieder ein schöner Moment.