Anbei ein paar Anregungen wie sich Tierhalter und ihr Liebling auf das Fotoshooting vorbereiten können

 

  • Ein Fotoshooting mit einem Tier sollte möglichst ohne Zeitdruck ablaufen, zusätzliche Termine nicht in den Zeitrahmen des Shootings fallen. Zeit damit ich mich mit dem jeweiligen Tier vertraut machen kann ist wichtig und auch sinnvoll. Ein entspanntes Tier wirkt auf einem Foto angenehmer als ein ängstliches und verunsichertes.

  • In den Sommermonaten fotografiere ich am frühen Vormittag oder ab dem späten Nachmittag. Die Mittagszeit ist aufgrund der Lichtverhältnisse und der eventuell höheren Temperaturen eher ungeeignet.

  • Bei Outdoorfotografie ist reichlich Platz immer dann von Vorteil, wenn das Tier in der Bewegung fotografiert wird. Dies ist insbesondere dann bei Hunden und Pferden der Fall. Geeignet sind ein großer Garten, eine Wiese, Bereiche ohne störende Hintergründe wie Strommasten, alte unansehnliche Gebäude, Straßen, Zäune etc..

  • Auch im Innenbereich ist es gut Platz zu haben. Zumindest sollte soviel Platz vorhanden sein, dass man gegebenenfalls ein Hintergrundsystem aufbauen kann. Deckenhöhe mindestens 2,50 Meter. Für solche Fälle eignen sich eine Scheune oder eine große Garage und sind einem beengtem Wohnzimmer in der Regel vorzuziehen. Dennoch gilt es die Möglichkeiten und Wünsche zu besprechen.

  • Je weniger Ablenkung das Tier durch fremde Personen hat, umso besser für das Shooting.

  • Spielzeug, Leckerli, frisches Wasser - all das sollte man, wenn erforderlich, gegebenfalls dabei haben.

  • Da Sie ihr Tier am besten kennen, ist es sinnvoll, dass wir uns vorab darüber unterhalten und gegenseitige Vorstellungen bezüglich dem Fotoshooting ins Gespräch einbringen. Wie es letztendlich verlaufen wird, ist natürlich nicht genau vorhersehbar. Bei dem Shooting ist es wichtig, dass ich als Fotograf möglichst wenig Kontakt mit dem Tier, bspw. Hund, Pferd oder Katze habe. Die Tiere sollen mich wahrnehmen und akzeptieren, sich aber nicht mit mir beschäftigen, da ich sie ja fotografieren will. Dies kann ich schlecht wenn sie sich bei mir aufhalten. Letztendlich ist aber nichts in Stein gemeißelt. smile
    Ist die Neugier gegenüber dem Fotografen verebbt, beginnt das eigentliche Shooting.

  • Bereits im Vorfeld kann man eine ganze Menge erledigen. Zum einen sollte das Tier für den Termin entsprechend herausgeputzt werden. Gekämmt, gebürstet, gestylt, Augenränder gesäubert, kommt es auf einem Foto sogleich besser rüber. Findet das Shooting im eigenen Garten statt, sollte man sich überlegen, ob eventuell der Rasen vorher gemäht werden kann. Dies macht beispielsweise dann Sinn, wenn es sich um kleine Tiere handelt wie Welpen, kleine Katzen, Meerschweinchen, Schildköteen, Echsen etc..

  • Es versteht sich von selbst, dass von dem Tier keine Gefahr in Form von Aggression ausgehen sollte. Ebenso sollte es nicht unter Druck gesetzt werden.

  • Gerade bei Hunden ist es natürlich hilfreich, wenn bereits es paar Kommandos beherscht werden. Dies erleichtert das Shooting durchaus.

  • Manchmal haben auch Tiere einen schlechten Tag oder sind sehr aufgeregt und es klappt nicht so wie man es sich vorstellt. Dann gilt es lieber einen neuen Termin auszumachen und es noch einmal an einem anderen Tag zu probieren. Finanziell entstehen Ihnen dabei keine Nachteile.

Mit diesen Tipps sollte einer angenehmen Fotosession nichts mehr im Wege stehen.